Fastensuppe

Aktion Familienfasttag der kfbö:
teilen spendet Zukunft – Gemeinsam für eine Zukunft ohne Gewalt

Die Firmlinge haben heuer an zwei Terminen Ihre selbstgemachte Fastensuppe ausgeschenkt. Wie schon seit 60 Jahren kommen die dabei eingenommenen Spenden in der Höhe von 1498,82€ Frauengruppen zu Gute. Solange schon
unterstützt die kfbö Projekte für Gerechtigkeit und Frieden. Die Firmlinge der Pfarre heben damit Ihren „Blick über den Tellerrand“ hinaus auf die Lebenssituation von Frauen aller Welt.

Jesus hat uns die Seligpreisungen als Wegweisung und Auftrag gegeben. Als siebte Seligpreisung sagte Jesus einen Satz der genau diese Anliegen trifft: „Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden“.

  • Zum Beispiel „Vamos Mujer“. Das ist ein seit 1979 bestehender Frauenverein in Kolumbien. Er bietet Frauen Beratung und Workshops zur Verbesserung der ökonomischen Situation, zum Schutz vor Gewalt, zur Friedensarbeit. In Kolumbien
    scheinen nach jahrzehntelangem Bürgerkrieg Frieden und Sicherheit in greifbare Nähe gerückt zu sein.
    Was bewirkt unsere Spende aus Obertrum. Z.B. mit 20€ ermöglichen wir einer Mädchengruppe in Medellin sich in einer Theateraufführung mit sexueller und häuslicher Gewalt auseinanderzusetzen und Vorbeugemaßnahmen zu erarbeiten.
    Mit 100€ finanzieren wir einen Workshop mit 20 Jugendlichen zur Vorbeugung familiärer Gewalt.
  • Aber auch das Projekt REMEDE in Indien erhält Geld auch von uns. Es gibt Trainings zum Thema Hygiene, Wartung von Wasserpumpen, Kontrolle der Trinkwasserqualität der eigenen Brunnenanlage. Das senkt Kindersterblichkeit,
    Durchfallerkrankungen, Mangelernährung.
  • Oder auch die kfb-Partnerorganisation „Don Bosco“ auf den Philippinen bekommt unser Geld für Alphabetisierungskurse, Trainings zur ökologischen Landwirtschaft.

Im Namen des Missionsauschußes der Pfarre möchte ich euch allen Firmlingen, Müttern, Vätern … Vielen Dank sagen, die Ihr mitgeholfen habt, wie jedes Jahr, im Bräukeller uns kräftig unter die Arme zu greifen.
Karl Schmidinger

Dazu noch eine Fotogalerie:

Grössinger Johann

Neues vom Verein „Tugende -Zukunft geben“ (Mission)

     Liebe Freunde!   

Gestern Abend (Freitag, 16.2.) sind wir wieder gut gelandet. Die Reise war sehr gut und wir sind dankbar für unsere wertvolle Zeit in Uganda und beeindruckt.

Die ersten zwei Wochen in der neuen Schule in Kassanda sind gut verlaufen. Wir haben auch den Schulalltag miterlebt, es arbeiten mittlerweile 7 Lehrerinnen und ein Lehrer sehr engagiert. Insgesamt haben wir schon 24 Angestellte, mit denen wir immer wieder im Gespräch waren.

Momentan besuchen 140 Kinder die Cornerstone- Schule und immer wieder kommen neue dazu, am ersten Tage waren es 77 Kinder.

Unsere kleine Krankenstation im Schulbereich ist voll im Gange und hat sich als sehr wertvoll und wichtig gezeigt- eine Clinikoffiserin (angehende Ärztin) und ein Labortechniker arbeiten hier. Öfters haben Kinder Malaria oder kommen mit Durchfallerkrankungen von zu Hause in die Schule, diese Kinder und auch Erwachsene werden in der Clinik behandelt.

Aufgrund der vielen Anmeldungen und oft weiten Schulwegen wird uns das Internatshaus zu klein- eine Erweiterung steht an.

Um Kindern, die aus sehr armen Familienverhältnissen kommen und die sich das Schulgeld nicht leisten können, sind wir auf der Suche nach Patenschaften. Ab 30 Euro im Monat wäre für eins dieser Kinder der Schulbesuch für ein Jahr gesichert- auch die Betreuung im Internat und das Essen ist dabei.

In den nächsten Tagen wird auch der Elektrische Strom angeschlossen- das ist auch wichtig- mit den Solaranlagen kann nicht alles abgedeckt werden.

In Uganda ist es zur Zeit sehr warm und extrem trocken und staubig- alle warten auf den Regen.

Vor ein paar Tagen hat es etwas geregnet- somit war einmal der Staub für ein paar Stunden weg.

Wir freuen uns sehr und sind dankbar, dass es so gut lauft und hoffen natürlich, dass es gut weitergeht.

Unser Manager Geofrey hat wirklich tolle Arbeit geleistet- ihm gebührt aller größter Respekt und Dank und unsere Wertschätzung.

Ganz liebe Grüße, mit einem großen DANKE für eure wertvollen Unterstützungen in verschiedenen Bereichen!

Alles Liebe,

Maria und Markus, Franz und Team.

EZA Waren Verkauf im Bäckerladl

Termin 2017 für den EZA Waren Verkauf im Bäckerladl

Samstag 6. und Sonntag 7. Mai

Samstag 10. und Sonntag 11. Juni

Samstag 1. und Sonntag 2. Juli

Samstag 5. und Sonntag 6. August

Samstag 2. und Sonntag 3. September

Fastensuppe im Bräugewölbe mit Firmlingen

Fastensuppe 2017 im Bräukeller

Der zweite Sonntag der Fastenzeit ist traditionell der Fastensuppentag in Obertrum. Am Freitag zuvor ist der Familienfasttag. Der Gedanke ist, an diesem Tag ein einfacheres Mahl zu sich zu nehmen und das Ersparte am folgenden Sonntag zu spenden. Wir in Obertrum gestalten diese Aktion der kfb seit Jahren derart, das wir eine Suppe kostenlos zum essen anbieten. Wir erhoffen uns Spenden von den Essern, welche wir an das eigens dafür angelegte Konto überweisen. Heuer konnten wir am Montag den 13. März Euro 970,10 überweisen. Auch dieses Jahr haben die Firmlinge tatkräftig mitgetan. Der Dank des Missionsausschußes gilt ihnen, den Frimgruppenleiterinnen, Firmhelfern für ihren Einsatz. Ausserdem allen die gekommen sind und gegeben haben. Ebenso der Brauerei Sigl die uns das Bräugewölbe zur Verfügung stellt. Und auch der Bäckerei Loidl welche einen Teil des Brotes kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Karl Schmidinger Missionsausschuß

Projektpartnerin Fastensuppe besucht NMS Obertrum

Am Donnerstag den 2. März 2017 besuchten Projektpartnerinnen der kfb die NMS Obertrum um die Firmlinge über die Aktion „Suppe essen. Schnitzel zahlen“ zu informieren. Heuer kam die Frau vor Ort aus dem Beispielland Nepal.

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Frauen wie Anita Lama, Heera Thapa, Santoshi Bayalkoti (v.l.n.r.), die NMBS fördert und in ihrem Kriseninterventionszentrum betreut, erhalten therapeutische Unterstützung und Business Trainings, damit sie wieder Halt im Leben bekommen.

Karl Schmidinger Missionsausschuß

Michaelbeuern in Ghana
Schul- und Ausbildungsprojekt

Schul- und Ausbildungsprojekt „Michaelbeuern in Ghana“

Abt Pater Johannes Perkman beim Vortrag

Abt Pater Johannes Perkman beim Vortrag

Am 18. Jänner 2016 hielt Abt Pater Johannes Perkmann einen Vortrag im Z´enTrum über die Zusammenarbeit von Kloster und Schule Michaelbeuern und der Mission in Asesewa Ghana.

Anlässlich des 20 Jahre Jubiläums war eine kleine Reisegruppe im Sommer letzten Jahres dort unterwegs. Zu der Zeit war es bei uns in Österreich heißer als im tropischen Afrika.
Geleitet wird diese Missionsstation von Steyler Missionaren. Diese Gemeinschaft der Missionare dort ist sehr bunt, so bunt wie die Weltkirche. Europäer, Einheimische und Asiaten aus dem Missionsorden der Steyler sind aktiv.

Die Reisegruppe aus Michaelbeuern bei den Steyler Missionaren in Asesewa in Ghana

Die Reisegruppe aus Michaelbeuern bei den Steyler Missionaren in Asesewa in Ghana

Durch die jahrelange Zusammenarbeit ist dieses Missionsprojekt inzwischen sehr umfangreich. Insgesamt werden über 600 Kinder betreut. Vom Kindergarten über sie Schule und nun allmählich beginnend mit Berufsausbildung. Es wird nicht alles geschenkt und getan. Man achtet auf die Beteiligung der einheimischen Menschen und auch der regionalen Verwaltungen auch darauf, dass die regionale Verwaltung Geld in solche Projekte einfließen lässt. Aus diesem Grund ist an Sitzungen des Pfarrgemeinderates auch der lokale Häuptling beteiligt obwohl er Moslem ist. Oder andere im Dorf wichtige Personen, auch wenn sie z.B. nicht katholisch sind oder mehrere Frauen haben und dadurch nicht dem christlichen Weltbild entsprechen. Wenn die Pfarrgemeinde etwas plant, das alle im Dorf betreffen wird, so werden auch andere eingebunden. Es scheint dort eine alte Tradition zu sein, dass bei wichtigen Entscheidungen viele eingebunden werden. Diese Zusammenarbeit hat bis heute überlebt, ebenso wie andere alte Gewohnheiten. Eine solche ist eben das der „Chief“ mehrere Frauen hat, sobald er dieses Amt antritt, denn dies steigert sein Ansehen. Ein neuer Chief wird bestimmt von der Häuptlingsmutter aus der Chieffamilie und dann von einem Rat bestätigt.
Bei offiziellen Anlässen ist der Häuptling in traditionell bunten Gewändern gekleidet und kommt mit Gefolge und einem Sprecher. Zu diesem spricht man und er gibt die Antwort des „Chiefs“ weiter.

Die Schule unterscheidet sich etwas von österreichischen Schulen. Morgens stellen sich alle Schüler im Freien auf, in Schuluniform. Nach dem Morgenprozedere und dem singen der Hymne beginnt der Unterricht.
Natürlich begeistern sich die Kinder für Sport, den sportlichen Wettkampf insbesondere natürlich für den Fußball. So freuten sie sich über Spenden von Trikots. Viele haben den Traum es als Fußballer nach Europa zu schaffen. Auch sonst ist es ein Traumziel vieler nach Amerika oder Europa zu gelangen. Dieses verhaftet sein in solchen fernen Zielen verhindert leider die lokale, regionale Entwicklung.

Die Strassen, je weiter man sich von der Hauptstadt entfernt, werden immer schlechter und die Fahrzeiten verlängern sich. Darum sind robuste Fahrzeuge wichtig. Solche werden durch die MIVA zur Verfügung gestellt und sind gekennzeichnet und im Land bekannt. Das erleichterte der Reisegruppe das Vorankommen im Lande. In kirchlichen Tagungszentren, Unterkünften wurde einfach übernachtet. Eine offizielle Eröffnung eines Kindergartens und eine Pfarrgemeinderatssitzung standen ebenso am Programm. Gottesdienst in afrikanischer Länge, jedoch kurzweilig gefeiert. Besichtigt wurden die Hauptstadt und die alten Sklavenfestungen an der Küste. Mahnend bleibt die Tür in Erinnerung, durch welche die Gefangenen auf das Sklavenschiff gingen. Danach gab es kein zurück mehr. Millionen Menschen sind so gequält worden.

Die Zukunft heute soll besser aussehen. Wir von der Obertrumer Selbstbesteuerungsgruppe möchten dabei mithelfen – laden den Leser dieser Zeilen ein, bei uns mit zu tun. Derzeit unterstützen wir das oben genannte Projekt und das Projekt von Diakon Markus Huttegger und seinen Helfern aus Großarl in Uganda.

Für Fragen und Kontakt wende man sich an die Pfarre. Natürlich stehe auch ich zur Verfügung.

Für Geldspenden für unsere Gruppe besteht das Konto bei der Raiffeisenbank:
Pfarramt Obertrum IBAN: AT28 3504 7000 0012 4800

Karl Schmidinger

Schoko-Nikolaus – Süßes schenken und Gutes tun

Schoko-Nikolaus von SEI SO FREI

Die faire Nikolaus-Schokolade von SEI SO FREI verbindet die schöne Tradition des Schenkens mit der zentralen Botschaft des Hl. Nikolaus: Wir alle können die Welt ein Stück gerechter machen, wir alle können mit den Armen teilen – so wie es schon der Hl. Nikolaus getan hat. Mit der Nikolaus-Schokolade unterstützen sie das „Haus für Mutter und Kind“ von Bischof Erwin Kräutler in Brasilien. Hier finden Schwangere eine Herberge. „Im Busch ist jede Schwangerschaft ein Risiko. In den Gemeinden am Xingu ist die medizinische Versorgung mangelhaft. In unserem „Haus für Mutter und Kind“ konnten schon tausende Frauen und Kinder gerettet werden“, berichtet Bischof Erwin Kräutler. 

SEI SO FREI bittet um eine Spende von € 1,–. Damit können die Produktionskosten gedeckt werden. Der Reinerlös kommt dem „Haus für Mutter und Kind“ zugute. Die Schokolade passt in jedes Nikolaus-Säckchen und ist ein tolles Geschenk mit Sinn für große und kleine Naschkatzen. 

Wenn auch Sie Süßes schenken und damit Gutes tun möchten: Kauft doch die fair gehandelten Schuko-Nikoläuse um € 1,– von SEI SO FREI. Entweder im SEI SO FREI Büro eurer Diözese oder bis zum 28. November 2015 auch online im: SEI SO FREI – Webshop (es ist der vorletzte Artikel in der Liste).

Informationen: EZA-Bio-Vollmilchschokolade Fairtrade, 15 g

Karl Schmidinger