Firmung

Gott sendet im Sakrament der Firmung seinen Heiligen Geist, der junge Menschen auf ihrem Weg des Erwachsenwerdens bestärkt und ermutigt. Im Zeichen der Handauflegung und im Zuspruch wird deutlich: „Ich bin bei dir, stärke und begleite dich!“  Durch die Firmung und in der Firmvorbereitung sollen die Jugendlichen ermutigt werden, das eigene Leben selbstbewusst und verantwortungsvoll in die Hand zu nehmen, vertrauensvoll aus dem Glauben zu leben und ihre Talente und Fähigkeiten in Gesellschaft und Kirche einzusetzen.

In Obertrum werden die Jugendlichen mit 12 gefirmt bzw. in der 2. Klasse (AHS, NMS).

Auch ein noch nicht gefirmter, aber getaufter Erwachsener kann dieses Sakrament empfangen. In dem Fall wird die Vorbereitung zur Firmung mit dem Pfarrer individuell abgesprochen.

Pate/Patin:
Wer 16 Jahre und gefirmt ist kann das PatInnenamt übernehmen. Er/Sie muss Mitglied der röm.-kath. Kirche sein und soll für die/den Jugendlichen Lebens- und GlaubensbegleiterIn sein.

Informationen:
Maria Kohlbacher, Pastoralassistentin
Tel.: 0676/8746 6956, email: mkohlbacher@pfarreberndorf.at

 


 

Weitere Informationen zum Sakrament Firmung:

 

Die Firmung gehört wie die Taufe und die Eucharistie zu den Initiationssakramenten. Das heißt durch diese 3 Sakramente wird der Mensch zum Christen. In der Ostkirche werden diese 3 Sakramente immer gleichzeitig gespendet. Im Westen sind Taufe, Firmung und die erste Hl. Kommunion für gewöhnlich in 3 eigenständigen Feiern. Bei der Taufe von Erwachsenen werden auch bei uns im Westen diese 3 Sakramente gleichzeitig gespendet. Um die Firmung spenden zu können bedarf es der Priesterweihe und der ausdrücklichen Beauftragung durch den Bischof. Früher hat für gewöhnlich der Bischof selbst gefirmt, deshalb sind Taufe und Firmung seit dem Mittelalter fast immer getrennt gespendet worden, war die Taufe meist in den ersten Lebenstagen, während der Bischof oft nur alle paar Jahre in die einzelnen Gegenden seiner meist riesigen Diözesen reiste und dann alle in der Zwischenzeit getauften firmte.

Was ist das sichtbare Zeichen der Firmung?
Gespendet wird das Sakrament der Firmung durch Handauflegung und die Salbung der Stirn mit Chrisam und den Worten: N. sei besiegelt mit der Gabe Gottes, dem Hl. Geist.

Was bewirkt die Firmung?
Das Wort Firmung kommt vom lateinischen Wort firmare stärken. Der Gefirmte wird gestärkt durch den Hl. Geist. Als Christen können wir uns nur dann wirklich bewähren, wenn wir den Hl. Geist wirken lassen, aus eigener Kraft wären wir oft zu schwach.

7 Gaben werden in der Hl. Schrift genannt die der Hl. Geist in uns bewirkt: Es sind die Gaben der Weisheit, der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis, der Stärke, der Frömmigkeit und der Gottesfurcht.

Die Stärkung durch den Hl. Geist bekommen wir nicht nur für uns selber, sondern auch damit wir zum Wohl der Kirche wirken können. Deshalb ist es notwendig gefirmt zu sein um ein kirchliches Amt zu übernehmen. Kirchliche Ämter sind u. a.: Bischof, Priester, Diakon, Patoralassistent, Religionslehrer, Kommunionspender, Lektor, Taufpate, Firmpate

Pfarrer Christoph Eder


 

Hier findet ihr alle Beiträge zum Thema Firmung.

 


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